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Discosaster - Billboards


Pressetext

Stellen Sie sich vor, Sie haben bereits toll gefeiert und sind in Hochstimmung. Nur der letzte Zwick an der Geisel, der fehlt irgendwie noch. Die passende Klangspur, der kleine Schritt vom Bekannten ins Unerhörte, dorthin, wo die Grenze zwischen gut und grandios verdampft. Nehmen Sie die Wörter „Disco“ und „Desaster“ und schieben Sie sie vor Ihren Augen übereinander, worauf im Kopf ein heller Schriftzug entsteht: Discosaster. Weit entfernt spüren Sie nun Töne anschwellen, die Sie kaum für möglich gehalten haben im grünen Sandstein-Einerlei dieser verschlafenen Stadt. Eine Hand streift über die Synthi-Tasten und schlägt an, perlende Wachmacher folgen, kleine Explosionen und Flammenwürfe, die das Dunkel sekundenkurz ausleuchten. Dann setzen Bläser, Bass und die Backing Vocals ein, B…, B…, B…, ein austariertes Dreieck, Trilogie des Wohlklangs. Was soll das bedeuten? Wie ist es fassbar? Ist es Funk, der lange im Jazzkeller war und Kette rauchte? Ist es Pop, der sich im R’n’B-Schlammbad suhlte und einen Abstecher in die Soul-Hafengegend unternahm, zum Rum und den leichten Mädchen? Oder ist es doch die gute alte Discomusik, nun aber ohne Klinik und Künstlichkeit, das Reagenzglas gesprengt, das Labor verwüstet, befruchtet aus allen Himmelsrichtungen, Lagen und Distanzen?

Aber stets, wenn wir es fast benennen könnten, kommt wieder ein Schlenker, eine Finte, wird der Spannungsaufbau durch einen atemberaubenden Trick ad absurdum geführt. Surprise, Surprise! Das ist der Vorteil einer grossen Band. Und diese hier ist gross, wirklich gross, eine Big Band in bester Manier, mit ausgeprägtem Sinn für die Pose und die Rampengeste. Elfköpfig, wie ein komplettes Fussballteam, jeder eingebunden, alle eins, vom teuflisch starken Schlussmann bis zum Topskorer, die Flügelzangen weiblich, das Mittelfeld rhythmisch verspielt, die Verteidigung schussstark und trinkfest. Ohne Haargel und Pomade, kein Pussy-Zeug, dafür sehr viel Infight und Schlagabtausch.

Discosaster sind Disco & Desaster, Glamour & Elend, Glanz & Katastrophe, Glück & Unglück, die Pole verbunden, die Extreme vereint, in einer Band, einer Nacht, einem Saal; und auch auf Platte und zuhause. Ob live oder aufgenommen und wieder abgespielt.

Starring: Duke Gale (Lead Vocals); Mischa Maurer (Keys); Flu Iten (Guitar); Claudio von Arx (Sax); Martial In-Albon (Trumpet); Maro Widmer (Trombone); Claudio Berger (E-Bass); Fabian Hänni (Drums); Manuel Siebs (Percussion); Alessandra Murer (Backing Vocals); Elian Frei (Backing Vocals).

NEW SINGLE

Billboards Cover

Live Ausschnitte von der Jazz Night Zug 2016!!

Live Recording Session at Dachstock Bern 2015

Live - Uni Fest Bern!

Live Teaser 2014 (Live at ISC Bern)




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Discosaster